Mobilität auf dem Tech Open Air 2019

05. Juli 2019 - Zum siebten Mal fand die Tech Open Air in Berlin statt. Auf Europas größtem Technikfestival trafen sich Jung und Alt, Studierende und Branchenkenner sowie Konzerne und Startups. Im Rahmen der viertägigen Veranstaltung tauschten sich rund 1.400 Besucher in Vorträgen und Seminaren über die Themensäulen "New Communities", "Pionieering Business", "Deep Tech", "Emotional Innovation" und "Zukunftsmusik & Kunst" aus.

Zum zweiten Mal in Folge war die Daimler AG einer der Partner der Tech Open Air und brachte in gewohnter Manier verschiedene Daimler Divisionen zusammen. Neu war dieses Jahr die Partnerschaft mit T-Systems und der gemeinsam Auftritt unter dem Motto “Urbania”. Urbania ist eine räumliche Metapher für eine neue Art von Stadt, die uns sicher sowie nachhaltig in die Zukunft führt. Sie steht damit für eine neue Art des Denkens über Arbeit, Leben und Mobilität in der Stadt.

Der perfekte Rahmen, um uns mit Themen aus unserem neuen Vorstandsbereich “Digital & Mobility Solutions” zu präsentieren.

Urban Mobility soll Komfort schaffen

Mit den Themen "Urban Mobility", "Autonomous Services" und "Digital Mobility Solutions" präsentierte sich Daimler Financial Services den Tech-Enthusiasten. Gerade das fünfköpfige cross-divisionale Urbanic Team, das nachhaltige Mobilität zukünftig durch ein Punktesystem belohnen will, stieß auf viel positive Resonanz.

Das Panel „Urban Mobility“ mit Thomas Hengstermann, (Head of Autonomous Services), Katja Hector (Urban Mobility Expert), Dr. Anton Schäfer (Vice President, Business Development Travel, Transport & Logistics, T-Systems) und Prof. Dr.-Ing. Johannes Springer (CTO Connected Cars, T-Systems) zeigte einmal mehr vor welchem Wandel der Mobilitätssektor zurzeit steht. Die Zusammenarbeit mit und zwischen öffentlichen und privaten Partnern ist dafür entscheidend.

Die Herausforderung ist vor allem Mobilitätslösungen komfortabler zu gestalten als es das eigene Auto ist: "Es ist ein Menschenrecht, mobil zu sein. Wir müssen Lösungen finden, um Mobilität für alle zu ermöglichen," erklärte Prof. Dr.-Ing. Johannes Springer.

Mobilität flexibel machen

Olivier Reppert (CEO SHARE NOW) veranschaulichte in seinem Vortrag "Embracing the Sharing Economy" was hinter der sogenannten "Sharing Economy" im Mobilitätssektor steckt. Die Erfindung des Autos hat uns vor über hundert Jahren Freiheit und Flexibilität gegeben. Heute steht ein Großteil der im Privatbesitz befindlichen Autos den ganzen Tag und werden nicht bewegt. Dadurch nehmen sie urbanen Räumen wertvollen Platz weg. Um diesen Raum zurückzugewinnen, arbeitet SHARE NOW daran, die Vorzüge des Carsharings sichtbar zu machen.

Mehr Flexibilität denn je. Weltweit. Das Auto ist überall verfügbar in mehr als 30 Städten.

Gemeinsam mit den Städten wird eine Ladeinfrastruktur geschaffen, um irgendwann eine hundertprozentige Nutzung von rein elektrischen Fahrzeugen im Straßenverkehr gewährleisten zu können. Auch an einem autonomen Flottenkonzept wird gearbeitet. SHARE NOW ist damit ein wichtiger Teil von "Urban Mobility". Wir glauben, dass es ein ganzheitliches Angebotskonzept für verschiedene Anwendungsfälle geben muss, um eine Verhaltensänderung in der Mobilitätsnutzung herbeizuführen.

Mobilität: Der Mensch im Mittelpunkt

Darüber hinaus war von der zukünftigen Daimler Mobility mit Stefanie Prausa (Head of Digital Mobility Solutions) bei dem Panel "Why cultural change is key for digital transformation?" auf der Urbania Bühne zu Gast. Gemeinsam mit Frieder Munk (Manager Culture & Innovation DigitalLife, Daimler AG), Monika Jiang (Co-Curator & Chamber Program Lead, The Business Romantic Society) und Ulf-Jost Kossol (Head of Social Business Technology, T-Systems Multimedia Solutions) wurde diskutiert warum es bei der Digitalen Transformation um die Menschen gehen muss.

Wenn man nicht die richtigen Leute hat, ist die beste Technologie überhaupt nicht wert.

Um das möglich zu machen, muss der Mensch im Unternehmen in den Mittelpunkt gestellt werden. Hierfür sind Stichworte wie Transparenz, Befähigung, Fehlerkultur und Vorbilder von besonderer Bedeutung.

Eine Welt ohne Stau

Ein weiteres Highlight war der Vortrag "A world without traffic jams" von Daniela Gerd tom Markotten (CEO REACH NOW). Sie veranschaulichte, dass wir zwar die natürliche Topographie einer Stadt nicht ändern können, dafür aber die Art und Weise, wie sich die Menschen durch die Stadt bewegen.

Die Vision von REACH NOW ist eine Welt ohne Stau. Um das zu erreichen haben sie sich die Mission auf die Fahne geschrieben, Städte zu verändern, indem die bequemsten und nachhaltigsten Mobilitätslösungen angeboten werden.

Du stehst nicht im Stau. Du bist der Stau.

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