Geschäftsentwicklung von Daimler Financial Services im dritten Quartal geprägt durch Chrysler-Trennung
Die Geschäftsentwicklung von Daimler Financial Services war im Berichtsquartal geprägt durch die mit der Abgabe der Mehrheit an Chrysler notwendig gewordene Abtrennung des Chrysler-Finanzdienstleistungsgeschäfts in Nordamerika.
Das EBIT des Geschäftsfelds lag im dritten Quartal mit 87 (i. V. 221) Mio. € deutlich unter dem Vorjahresniveau. Infolge der Abgabe der Mehrheit an den Chrysler-Aktivitäten entstanden im Berichtsquartal Aufwendungen für den Aufbau einer eigenständigen Finanzdienstleistungsorganisation im NAFTA-Raum.
Das weltweite Vertragsvolumen stieg um 3% auf 57,6 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Zuwachs 8%. Das Neugeschäft war mit 6,4 Mrd. € um 6% geringer als im dritten Quartal des Vorjahres; wechselkursbereinigt betrug der Rückgang 4%.
In der Region Europa, Afrika & Asien/Pazifik stieg das Vertragsvolumen um 5% auf 33,4 Mrd. €. In Deutschland, dem wichtigsten Markt in dieser Region, hat die DaimlerChrysler Bank ihr Vertragsvolumen um 4% auf 16,2 Mrd. € gesteigert. In der Region Americas lag das Vertragsvolumen bei 20,3 (i. V. 19,8) Mrd. €. Wechselkursbereinigt stieg das Portfolio um 13%.
Die Trennung von Chrysler Financial in der NAFTA läuft planmäßig. Die rechtliche Trennung der Bereiche Truck Financial und Mercedes-Benz Financial vom Chrysler-Finanzdienstleistungsgeschäft ist mittlerweile vollzogen.
Weitere Informationen
© 2008 Daimler Financial Services AG. Alle Rechte vorbehalten.